Emojis, Spitznamen, Schimpfwörter & Co.
Sprache(n) im Alltag erforschen
Eckdaten
- Beschreibung
- Welche Regeln befolgen wir eigentlich, wenn wir Emojis verwenden, Schimpfwörter (nicht) aussprechen oder Spitznamen erfinden? Als Sprachforschende gehen Kinder und Jugendliche der Frage nach, welchen Regeln ihr spontaner Sprachgebrauch folgt. Das führt zu interessanten Gesprächen. Und es fördert die Kompetenz, Sprache(n) zu erforschen – die Grundlage jedes Grammatikunterrichts.
- Inhalte/Ziele/Details
- Im Kurs werden verschiedene Themenbereiche des Sprachgebrauchs im Alltag vorgestellt, die sich zum Erforschen mit Schülerinnen und Schülern eignen. Wir schauen uns an, wie der Forschungsprozess strukturiert und angeleitet werden kann, damit die Lernenden zu eigenständigen Ergebnissen kommen. Anhand von Produkten von Schülerinnen und Schülern analysieren wir, welche Aspekte von Forschungskompetenz darin sichtbar werden, und diskutieren mögliche Formen der Beurteilung.
Ziele:
Die Teilnehmenden
- machen eigene Erfahrungen mit dem Erforschen von Sprache im Alltag,
- sind ausgerüstet mit Aufgaben und Materialien zum Erforschen von Sprache durch Schülerinnen und Schüler,
- können Schülerinnen und Schüler zum Erforschen von Sprache(n) anleiten,
- können Sprachforschungen von Schülerinnen und Schülern kompetenzorientiert beurteilen,
- verstehen, warum das Erforschen von Sprache ein zentraler Aspekt des Kompetenzbereichs «Sprache(n) im Fokus» ist.
- Hinweis
- Der Kurs umfasst einen Input, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Die Materialen werden digital zur Verfügung gestellt.
- Zielgruppe
- Sekundarstufe 2
- Leitung
- Simone Fässler
- Ort
- Kreuzlingen, PHTG
- Durchführungsart
- Präsenz
- Dauer
- 1 Halbtag
- Daten
- Mittwoch, 9. Juni 2027, 14.00–17.00 Uhr
- Anmeldefrist
- 30.04.2027
- Preis
- 60.–/80.–/100.– (Tarifregelung)
- Materialkosten
- 0.00