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Im Zentrum steht nicht die Frage: Welche Geräte haben wir? Sondern: Welche Art von Lernen wollen wir ermöglichen? 

Making Thurgau verbindet analoge und digitale Zugänge, Gestaltung und Reflexion, Fachlernen und den Erwerb überfachlicher Kompetenzen. Es geht um Holz, Karton, Textil, Code, Sensoren, Sprache, Musik, Bild, Raum, Bewegung und gesellschaftliche Fragen – also um ein breites STEAM-Verständnis statt um eine enge MINT- oder Informatiklogik. Entscheidend ist der Gestaltungs- und Erkenntnisprozess, nicht eine bestimmte Technologie oder ein perfektes Endprodukt.  

Charakteristisch für das Modell sind: 

  • interdisziplinär statt fachisoliert: Making verbindet Medien und Informatik, TTG, NMG, Gestaltung, Sprache, BNE und kulturelle Bildung.  

  • Lernkultur statt Eventlogik: Making soll nicht nur kurzfristig begeistern, sondern Unterricht, Teamarbeit und Schulentwicklung verändern.  

  • Mindset statt Methode von der Stange: Neugier, Mut, Fehlerkultur, Zusammenarbeit, Eigeninitiative und Reflexion stehen im Zentrum.  

  • Technologie als Werkzeug, nicht als Ziel: 3D-Drucker, Lasercutter oder Microcontroller sind Mittel, um Ideen sichtbar und bearbeitbar zu machen.  

  • Offenheit mit Struktur: Gute Making-Prozesse brauchen Freiraum, aber auch Scaffolding, Begleitung, Dokumentation und pädagogische Klarheit.  

  • systemisch statt additiv: Making betrifft Räume, Rollen, Lernzeiten, Teamkultur, Weiterbildung, Kommunikation und Verankerung im Schulalltag.  

Damit unterscheidet sich Making Thurgau bewusst von Ansätzen, die Making vor allem über Geräte, Produktneuheiten oder einmalige Workshops definieren. Als Hochschule verfolgen wir keine Verkaufsagenda. Wir verkaufen keine Ausstattung, keine Lizenzen und keine Trends – wir entwickeln mit Schulen tragfähige Bildungsräume und Lernkulturen. Diese neutrale, wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Position ist ein Kern des Profils von Making Thurgau.

Angebote


Mit Making starten

Schulisches Making kennenlernen, ausprobieren und erste eigene Unterrichtsideen entwickeln. Die Weiterbildung zeigt einfache und praxistaugliche Wege, wie kreatives und problemorientiertes Lernen fokussiert werden kann. 


Making-Leistungen beGUTachten

Wie können Making-Prozesse, Prototypen oder Pitches sinnvoll beurteilt werden? Im Fokus dieser Weiterbildung steht, wie Making-Leistungen mit praxistauglichen Instrumenten stärkenorientiert beGUTachtet werden können. 


Die Welt der Microcontroller

Mit Sensoren und Aktoren wie z.B. LEDs und kleinen Programmen eigene interaktive Projekte entwickeln. Die Weiterbildung bietet einen praxisnahen Einstieg ins Physical Computing für den Unterricht am Beispiel des Calliope Mini und Microbits. 


3D-Druck in der Schule

Vom digitalen Entwurf bis zum fertigen Objekt: Wir lernen Grundlagen des 3D-Drucks kennen und erproben konkrete Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht. Praxisnah, kreativ und direkt anwendbar. 


Calliope Mini Grundlagen

Lerne in dieser Weiterbildung die Grundlagen des Calliope Minis kennen. Programmiere mit MakeCode intuitiv den Calliope Mini V3 und lerne seine Sensoren und Aktoren kennen. 


Micro:Bit Grundlagen

Lerne in dieser Weiterbildung die Grundlagen des Micro:Bits kennen. Programmiere mit MakeCode intuitiv den Micro:Bit und lerne seine Sensoren und Aktoren kennen. 


Calliope Mini JacDac

Lerne in dieser Weiterbildung die Möglichkeiten des Calliope V3 JacDac Sets kennen. Programmiere mit MakeCode intuitiv den Calliope mit JacDac Set und lerne diese erweiterten Möglichkeiten kennen. 


Design Thinking Prozess

In dieser Weiterbildung erleben Sie, wie Making in Verbindung mit Design Thinking dazu beitragen kann, überfachliche Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu fördern und eine Lernprodukt orientierte Arbeitsweise ermöglicht. 


Mit dem Lasercutter

Der Lasercutter eröffnet neue Möglichkeiten eigene Prototypen und Produkte herzustellen. Im Zentrum stehen Grundlagen, Anwendungen und Projektideen für die digitale Fabrikation. 


Making ohne MakerSpace!?

Making funktioniert auch ohne Spezialraum und grosse Infrastruktur. Die Weiterbildung zeigt, wie mit einfachen Materialien und flexiblen Settings kreative Lernprozesse entstehen können. 


Kreativität entfachen

Making eröffnet Räume für eigene Ideen, ungewöhnliche Lösungswege und mutiges Ausprobieren. Im Fokus stehen kreative Denkprozesse, iterative Entwicklungswege und das Weiterdenken von Ideen durch Experimentieren, Verwerfen und Neugestalten. 


Making-Challenges entwickeln

Gute Making-Aufgaben schaffen Orientierung und eröffnen kreative Freiräume. Wir lernen eine Vielfalt von Challenges kennen und entwickeln eigene Challenges für motivierende Lernprozesse. 


Digital Konstruieren

TinkerCad, Onshape, Shapr3D sind schultaugliche CAD Programme. Wir lernen die Programme kennen. Die Weiterbildung zeigt, wie mit einfachen Programmen Konstruktionen für Lasercut und 3D Druck erstellt werden können. 


Green Screen

Stopp Motion, virtuelle Drehorte, Storytelling mit digitalen Medien. In dieser Weiterbildung werden mit einfachen Tools die Möglichkeiten zur erstellung von digital medialen Produkten aufgezeigt. 


Mit den Händen denken

Rapid Prototyping: Wenn für eine lange Making-Session die Zeit fehlt, bietet Rapid Prototyping einen niederschwelligen Zugang: Ideen werden mit einfachen Recyclingmaterialien schnell sichtbar, greifbar und diskutierbar. In dieser Weiterbildung lernen Sie Methoden und Techniken kennen, mit denen Schülerinnen und Schüler innert Minuten erste Modelle bauen und damit ihren Lernprozess weiterentwickeln können. 


Naturverbundmaterialien und 3D Druck

Eierschalen Paste oder Kaffeesatz Leder als Plastikersatz, umgesetzt mit Alltagsgegenständen. Nicht von langer Dauer, aber durch den Ansatz, Material macht kreativ lernen Sie Methoden und Materialen kennen, mit welchen sie mit nachhaltigen Materialen fächerübergreifend BND Inputs setzen können.