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Unter dem Stichwort «Zukunftsbilder 2035» diskutierten Lernende, Studierende, Lehrpersonen, Schulleitungen, Behördenmitglieder, Erziehungsberechtigte sowie Vertretungen der Pädagogischen Hochschule, Verwaltung und Wirtschaft am 19. März in der Kartause Ittingen über die Zukunft der Volksschule im Kanton Thurgau. Gemeinsam wurden Visionen für eine tragfähige Schule entwickelt. Ausgangspunkt waren fiktive Schüler- und Erwachsenenskizzen, die das Lernen im Jahr 2035 veranschaulichten.

Die Diskussion zeigte Herausforderungen wie heterogene Klassen, Lehrbelastung und Digitalisierung. Einigkeit herrschte darüber, dass die Schule ein zentraler gesellschaftlicher Ort bleiben soll, der Integration fördert und analoge wie digitale Lebenswelten verbindet. Dass auch bestehende Strukturen – etwa die Stundentafel oder Arbeitszeitmodelle – überdacht werden sollen, um Innovation zu ermöglichen, wurde ebenfalls offen diskutiert.

Die Tagung unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Bildungsplanung. Sie ist Teil eines bewährten Miteinanders aller Bildungspartner im Kanton. In den Schlussstatements würdigten die Präsidien der Verbände, der Chef des Amts für Volksschule und die Rektorin der Pädagogischen Hochschule den offenen Austausch. Die Ergebnisse fliessen in strategische Planungen ein und bilden eine Basis für weitere Entwicklungen.