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Der Schweizerische Nationalfonds fördert ein neues Forschungsprojekt der PH Thurgau und der PH Zürich im Umfang von 515 068.- Franken: Das Projekt «Progression in Scientific Modi Operandi (PriSMO)» untersucht naturwissenschaftliche Prozesskompetenzen und geht der Frage nach in welcher Abfolge diese möglichst gut erworben werden können.

Das Projekt «Progression in Scientific Modi Operandi (PriSMO): Improving Science Teaching and Learning with an Empirical Learning Progression» untersucht unter der Leitung von Christina Colberg (PH Thurgau) und Markus Emden (PH Zürich) naturwissenschaftliche Prozesskompetenzen.

Naturwissenschaftliche Prozesskompetenzen sind entscheidend für einen selbstbestimmten Umgang mit naturwissenschaftlichen Inhalten und Phänomenen. Der Lehrplan 21 beschreibt neun naturwissenschaftsbezogene Arbeitsweisen. In welcher Abfolge Lernende diese möglichst gut erwerben können, ist wissenschaftlich bisher nicht geklärt.

Genau hier setzt das Forschungsprojekt von Christina Colberg (PH Thurgau) und Markus Emden (PH Zürich) an: Es untersucht, wie diese Arbeitsweisen in einer Learning Progression strukturiert werden können und ob sich diese Struktur mit Lernendendaten empirisch bestätigen lässt. Das Projekt startet im September 2026 mit einer Laufzeit von 4 Jahren und wird in Zusammenarbeit mit der Initiative Swiss Science Education (SWiSE) sowie weiteren Pädagogischen Hochschulen der Deutschschweiz durchgeführt.