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Der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee (W4) blickt auf eine prägende Förderperiode zurück und startet mit neuen Angeboten in die Zukunft. Zwischen 2022 und 2025 etablierte der W4 24 hochschulübergreifende Lehrangebote mit 1’800 Teilnehmende, warb erstmals eigenständig Drittmittel in zweistelliger Millionenhöhe ein und setzte zahlreiche Projekte mit der Praxis um.

Zusammenarbeit schafft Zukunft: Mit diesem Motto zieht der W4 Bilanz für den Zeitraum 2022 bis 2025. In der Periode 2022 bis 2025 wurden 36 Projekte mit einem Volumen von rund 3,18 Millionen Euro gefördert. Alle 25 Mitgliedshochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz profitierten von der europaweit einzigartigen Vollfinanzierung. Mehr als die Hälfte der Projekte wies einen direkten Praxisbezug auf, 165 Partnerinnen und Partnern aus Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft waren beteiligt.

«Viele der entwickelten Lösungen wirken nach dem Projektabschluss weiter. Kooperationen über Länder- und Disziplingrenzen hinweg stärken die Innovationskraft der Vierländerregion nachhaltig», sagt W4-Co-Geschäftsführerin Alexandra Hassler. Ein Beispiel ist das Projekt «BodenseeLinked». Die dort entwickelte Vernetzungsplattform für Gründerinnen und Gründer, Start-ups, Unternehmen und Hochschulen wird von der Volksbank Bodensee-Oberschwaben weitergeführt. «Für uns ist das ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinsames Denken in gemeinsames Handeln übergeht», sagt Thomas Stauber, Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Bodensee‑Oberschwaben eG.

Neue Formate und klare Ausrichtung

Mit höherem Fördervolumen und gezielten Beratungsangeboten mobilisiert der W4 ab 2026 noch mehr kreatives Potenzial. «Wir verstehen uns als Ermöglicher, Vernetzer und strategischer Partner. Unsere Mittel setzen wir gezielt dort ein, wo sie gesellschaftliche Wirkung entfalten», sagt Co-Geschäftsführer Markus Rhomberg.

Neben den 4,5 Millionen Euro der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) hat der W4 für die neue Periode bereits weitere 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben. Noch bis Mitte 2027 laufen die Labs zur Kreislaufwirtschaft, Mobilität und Internet of Things. Der W4 mobilisierte dafür insgesamt 11,7 Millionen Euro aus dem EU-Förderprogramm Interreg VI Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein.

Mehr Informationen: www.wissenschaftsverbund.org