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Mehr als 100 Gäste aus der DACH-Region feierten das 20-jährige Bestehen des Masterstudiengangs Schulentwicklung. Gemeinsam getragen von sechs Pädagogischen Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt dieser berufsbegleitende Studiengang, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelingen kann.

Seit 20 Jahren verbindet der Masterstudiengang Schulentwicklung Menschen und Hochschulen über Ländergrenzen hinweg. Am 25. September 2026 wurde dieses Jubiläum mit einem Festakt an der Pädagogischen Hochschule Weingarten gefeiert. Mehr als 100 Gäste aus der gesamten DACH-Region waren der Einladung gefolgt: Alumni aller Jahrgänge, ehemalige und aktuelle Dozierende, Studierende sowie zahlreiche Wegbegleiterinnen und -begleiter des Studiengangs.

Getragen wird der berufsbegleitende Masterstudiengang von sechs Pädagogischen Hochschulen in drei Ländern: Pädagogische Hochschule Weingarten (D), Pädagogische Hochschule Vorarlberg (A) sowie den Pädagogischen Hochschulen Thurgau, St. Gallen, Schaffhausen und Graubünden (CH). Wie lebendig diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch nach zwei Jahrzehnten ist, zeigte sich beim Jubiläum: Die Rektorate aller sechs Hochschulen brachten sich persönlich in den Festakt ein.

«Dieser Studiengang fördert Mut zu Veränderung…», fasste einer der Rektoren zusammen.

Mit einer humorvollen und anschaulichen Reise durch die Geschichte des Studiengangs zeichnete die Studiengangsleitung nach, wie sich der Masterstudiengang in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat – mit verschiedenen Etappen und Veränderungen, aber stets getragen von der Zusammenarbeit der beteiligten Hochschulen.

Dass die Geschichte des Studiengangs vor allem von den Menschen geprägt wird, die ihn durchlaufen und mitgestalten, wurde in den Beiträgen der Alumni deutlich. Ehemalige Studierende berichteten von ihren beruflichen Wegen nach dem Studium und davon, welche Impulse sie aus dem Masterstudiengang in ihre weitere Arbeit mitgenommen haben. Eine Alumna brachte dabei einen Gedanken auf den Punkt, der sich wie ein roter Faden durch den Festakt zog: «Gute Schulentwicklung braucht Neugier, unterschiedliche Perspektiven und den Mut, vermeintliche Gewissheiten immer wieder infrage zu stellen.»

Der Festakt bot nicht nur Gelegenheit für den gemeinsamen Rück- und Ausblick. Beim anschliessenden Apéro blieb viel Raum für persönliche Begegnungen, Wiedersehen und Gespräche über Hochschul-, Länder- und Jahrgangsgrenzen hinweg. Gerade dieser Austausch machte sichtbar, dass aus der Zusammenarbeit der sechs Hochschulen über die Jahre ein Netzwerk entstanden ist, das weit über die eigentliche Studienzeit hinausreicht.

Wissenschaftlich findet das 20-jährige Bestehen seinen Niederschlag in einem gemeinsamen Jubiläumsband «Schulentwicklung revisited: Entwicklungen – Status quo – Perspektiven», der soeben im Waxmann Verlag erschienen ist. Er versammelt Beiträge zu zentralen Themen der Schulentwicklung und verbindet dabei Entwicklungen der vergangenen zwei Jahrzehnte mit aktuellen wissenschaftlichen Perspektiven und zukünftigen Herausforderungen.

Der Blick richtet sich zugleich auf die Zukunft: Anfang Oktober startet die 11. Durchführung mit 32 neuen Teilnehmenden.